Schulter

Schulterluxation

Von einer Schulterluxation spricht man, wenn der Oberarmkopf aus der Gelenkspfanne austritt. Dies kann einerseits traumatische Ursachen haben andererseits anlagebedingte Genese sein. Eine akute Schulterluxation ist sehr schmerzhaft und in der Regel kann der Patient den Arm nicht selbst einrenken. Bei den anlagebedingten Schulterluxationen spricht man von einem Zustand der chronischen Schulterluxation, der immer wieder auftreten kann.

Nach Teil- oder vollständigen Schulterluxationen kommt es häufig zum Ausriss der Gelenkskapsel. Nach Einrenkung der Luxation ist es erforderlich, zunächst ein Muskelaufbautraining konservativ durchzuführen.

Konservative und operative minimal invasive Therapie 

Sollten trotz konsequenten Muskelaufbautrainings weitere Luxationen stattfinden, muss die Gelenkskapsel wieder in der Gelenkspfanne verankert werden.

Dies ist mit Fadenankern, offen oder auch minimal invasiv arthroskopisch möglich. Auch hier ist es notwendig postoperativ die Schulter, mittels eines Verbandes, ruhig zu stellen, um das Einwachsen der losgelösten Kapselanteile in den Knochen zu ermöglichen. Nach vier bis sechs Wochen kann dann wieder mit einer Heilgymnastik begonnen werden.

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