Füße

Hammerzehe

Unerwünschte Nebenwirkung des Spreizfußes: Hammerzehe

Eine weitere Folge des Spreizfußes ist die Entwicklung der so genannten Hammerzehe. Durch das Tiefertreten der Mittelfußköpfchen II – IV stellen sich die entsprechenden kleinen Zehen auf und verkrümmen sich durch falschen Sehnenzug, es treten die typischen Hühneraugen im mittleren Zehengelenk auf.

Konservative Therapiemethoden…

…wie Schutz der Hühneraugen durch Filzringe oder Abtragen der Hühneraugen durch Pediküre, hilft in vielen Fällen nicht viel. Dies deshalb weil es immer wieder zu Druckbelastungen in diesem Bereich kommt und eine neue Hornhaut ausgebildet wird.

Operative Korrektur

Bei Versagen dieser Methoden wird eine operative Korrektur erforderlich. Die Druckentlastung der betroffenen Gelenke erfolgt durch Resektion des Köpfchens des Grundgliedes der betroffenen Zehe. Postoperativ kann gleich belastet werden, es sollten jedoch etwas breitere Schuhe getragen werden,

In fortgeschrittenen Fällen kommt es zur so genannten Subluxation (Ausrenkung im Zehengrundgelenk), wobei die Zehe über das tiefer getretene Mittelfußköpfchen tritt. In diesem Fall sind oft Korrekturosteotomien im Bereich der Mittelfußknochen notwendig, die das Köpfchen nach Lösung der Kapselanteile wieder nach hinten und oben verschieben.

So kommt es zu einer Korrektur des gesamten Strahles wobei diese Operation oft eine Sicherung mit Bohrdraht oder einer Schraube erfordert. Auch hier ist im Anschluss eine Schuhversorgung mit einem speziellen Schuh mit steifer Sohle notwendig.

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