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Wirbelsäule

Die Bandscheibe

Akute Schmerzen behandeln, Ursache diagnostizieren, Therapieren:

Abnützungen der Bandscheibe und Bandscheibenvorfälle sind die häufigste Schmerzursache im Bereich der Wirbelsäule. Die Bandscheibe besteht aus einem äußeren Faserknorpelring und einem inneren wasserhältigen geleeartigen Kern. Durch Risse in Teilen des Außenringes kann es zunächst zu einer Vorwölbung der Bandscheibe, einer so genannten Discusprotrusion, und bei weiterem Vordringen des geleeartigen Kerns zum eigentlichen Discusprolaps kommen.


Bildgebende Diagnostik ermöglicht genaue Schmerzlokalisation

An diagnostischen Maßnahmen sind Röntgenuntersuchungen und vor allem Magnetresonanzuntersuchungen der Wirbelsäule erforderlich, um die Lokalisation, die Größe und die Art des Bandscheibenvorfalles zu beurteilen.

Je nach Ausdehnung, Lage und Größe beziehungsweise Beschaffenheit des Bandscheibenvorfalles kann eine bessere Prognose über die Schmerzdauer und die Art der konservativen Therapie erfolgen.


Schnelle Regeneration, dank intensiver Therapie

Oft lassen sich innerhalb von zehn- bis vierzehntägigen stationären Aufenthalten mit intensiver Infusionsbehandlung,  Bildwandler (Röntgen) oder CT-gezielten Infiltrationen beziehungsweise intensiver physikalischer Therapie rasche Besserungen ohne Operation erzielen.


Minimal invasive operative Eingriffe

Bei anhaltenden Schmerzen oder bei Lähmungen muss der Bandscheibenvorfall operiert werden. Wobei hier über einen kleinen Hautschnitt im betroffenen Segment mikrochirurgische Instrumente eingebracht werden. Unter Bildwandler-Kontrolle und unter Mikroskop wird dann mit speziellen Instrumenten der Bandscheibenvorfall ausgeräumt. Der Patient kann nach 5 Tagen wieder nachhause gehen. Die Vorteile dieser Methode liegen in dem kurzen Krankenhausaufenthalt und in der raschen Mobilisierung der Patienten.

 

Schematische Darstellung einer Bandscheibe

Schematische Darstellung einer Bandscheibe

wirbelsaeule bandscheibe

CT-gezielte Infiltration; CT gezielte Operationen haben laut seriöser Studien eine Erfolgsquote von 70%

 

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